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Buchhandlung » Noch lieferbare Bücher

 

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Leseprobe

Victor Hugo

Die Arbeiter des Meeres

Roman

Aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben von Rainer G. Schmidt. Mit eingestreuten farbigen Reproduktionen von Victor Hugos eigenen Illustrationen zu seinem Werk

Hardcover, 576 Seiten

€ 40,00 / Fr. 80,00

»›Schon die menschliche Arbeit stellt eine derartige Verwandlungsenergie dar, daß der Gedanke an die göttliche Arbeit Schwindel erregt.‹ Victor Hugos Roman ist eine Verwandlungsmaschine für den, der sich ihm überantwortet. Er steht, in der Monstrosität seiner Formensprache so großartig, wie es andererseits die artistische Vollkommenheit ist, ohne Zweifel am äußersten Ende einer Skala, an deren anderem Extrem sich Flauberts ›Madame Bovary‹ befindet, Wo alles und jedes in Windeseile ungeniert zum Buch wird, beweisen ›Die Arbeiter des Meeres‹ mit Glanz, Orkan und Gloria, zu welchen archaischen Erschütterungen, ja Herrlichkeiten Literatur fähig ist.«

Brigitte Kronauer, Süddeutsche Zeitung

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Leseprobe

Charles Brockden Brown

Aus den Erinnerungen von Carwin dem Bauchredner

Ein Fragment

Aus dem Amerikanischen übersetzt und herausgegeben von Alexander Pechmann

Hardcover, 100 Seiten

€ 14,00 / Fr. 28,00

»Nicht zuletzt hat der Vater der amerikanischen Literatur (Brown) auch die Mutter der Science fiction beeinflußt. Mary Shelley gehörte mit ihrem Mann Percy Bysse Shelley und anderen Romantikern zu Browns Bewunderern. Es wird Zeit, daß dieser Autor auch hierzulande entdeckt wird; denn neben all seinem historischen Wert gehört Charles Brockden Brown auf hintergründige Weise in unsere Gegenwart.«

Elmar Schenkel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Leseprobe

Joseph Conrad & Ford Madox Ford

Bezauberung

Ein Abenteuer-Roman

Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Rainer G. Schmidt

Hardcover, 623 Seiten

€ 28,00 / Fr. 56,00

1896 von Ford Madox Hueffer (später: Ford) unter dem Titel »Seraphina« begonnen; Bearbeitung und Mitwirkung von Conrad ab ca. 1899 (der 200 Seiten umfassende Teil IV stammt gänzlich von diesem, Teil III größtenteils; für die Endre­daktion ist Conrad verantwortlich). Der Roman erschien 1903.
Zunächst als leicht lesbarer, kommerzieller Erfolg geplant; doch die Zusam­men­arbeit gestaltete sich zunehmend als schwie­rig, so daß sich »Romance« (für Conrad vor allem) zu einem Alptraum auswuchs. Das Buch wurde aber – entgegen der ursprünglichen Intention – zu einem komplizierten, teils bis zur Ver­wor­renheit absurden Werk. Dennoch fand es bei der Kritik eine günstige Aufnahme, erlebte sogleich eine zweite Auflage und wurde 1927 verfilmt. (Dessen ungeachtet wandte sich Conrad, nach dem Bruch mit Ford, von dem Roman ab bzw. entwertete ihn als »warming up«).
Der Roman versucht, die gesamte Be­deutungsbandbreite des Wortes »Romance« zu entfalten, als rückwärtsgewandte Verklärung des Vergangenen und als in der Zukunft liegender Zauber des Aben­teu­ers.
Der junge englische Landedelmann John Kemp wird in seiner Heimat in eine Schmugglergeschichte verwickelt, setzt sich mit dem entfernt verwandten Carlos Riego in die Karibik ab und gerät dort glei­chermaßen in den Dschungel von Piraterie und politischer Ranküne. Gut und Böse vermengen sich in diesem abenteuerlichen Tohuwabohu bis zur Un­kennt­­lichkeit.

»Mehr als 200 Seiten Conrad aus seiner stärksten Zeit liest man hier erstmals auf Deutsch (und man spürt es!). Grandiose Partien, aus denen sich Conrad für spätere Bücher, für den ›Spiegel der See‹ (1905; übrigens ebenfalls von Ford angeregt) und für sein Hauptwerk ›Nostromo‹ (1904, zu Deutsch: ›Bootsmann‹) bedient hat.«

Hugo Dittberner, Frankfurter Rundschau

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Leseprobe

Joseph Sheridan Le Fanu

Schachmatt

Ein viktorianischer Kriminalroman

Hardcover, 584 Seiten

€ 28,00 / Fr. 54,00

»Die Geburt des Kriminalromans aus dem Geiste der Ständegesellschaft: Joseph Sheridan Le Fanus ›Schachmatt‹. […] Wenn am Ende doch vieles gut wird, kann man das als Le Fanus ironische Reverenz an den Publikumsgeschmack seiner Zeit verstehen. Auch ›Schachmatt‹ beschreibt den Verfall einer Familie, einer Ära.«

Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung

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Leseprobe

Herman Melville

Mardi und eine Reise dorthin

Roman

Aus dem Amerikanischen übersetzt und kommentiert von Rainer G. Schmidt

2 Bände im Schuber, ca. 1100 Seiten

€ 47,00 / Fr. 94,00

»Mardi ist die Welt. Jede angelaufene Insel zeigt eine besondere Landschaftsformation, eine ins Extrem getriebene, insofern auf Vorbilder wie Rabelais und Swift weisende Eigentümlichkeit ihrer Bewohner, eine radikale Staatsform oder religiöse Betätigung, teils gestützt auf polynesische Gebräuche und Legenden, größtenteils fiktiv. Besucht werden unter vielen anderen Dormira (England) und das junge Vivenza (Amerika). […] Im Kapitel ›Das Weiß des Wals‹ aus ›Moby Dick‹ schildert Melville seine erste, fassungslose Begegnung mit dem Albatros, dem weißen Vogel, der dem fast gleichaltrigen Baudelaire zum Symbol des Dichters wurde, der, auf Deck, unter Menschen, lächerlich plump, in der Luft königlich brilliert. ›Mardi‹ ist noch nicht ›Moby Dick‹. Aber es ist, den Höhenflug probend, die mitreißende und bewegende ›Reise dorthin‹.«

Brigitte Kronauer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Leseprobe

Herman Melville

Maskeraden oder Vertrauen gegen Vertrauen

Roman

Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Christa Schuenke

Hardcover, 553 Seiten

€ 27,00 / Fr. 54,00

Der Roman »Maskeraden oder Vertrauen gegen Ver­trau­en« erschien erstmals 1857. Das Buch erzählt die Geschichte jenes 1. Aprils, den Melville hier zu einer allegorischen Mas­kerade verdichtet. Auf einem Mississippi­dampfer tritt der »confidence-man« in vielerlei Verkleidungen auf, um auf dieser Reise zwischen St. Louis und New Orleans seinen getäuschten Opfern einen Spiegel vorzuhalten.
Wie in dem Roman »Mardi oder eine Reise dorthin« (Achilla Presse 1997) werden die unterschiedlichen Etappen dieser Reise zum Anlaß genommen immer neue menschliche Ver­hal­tensweisen und Cha­rak­tere darzu­stel­len und zu karikieren.
Melville läßt den »confidence-man« in einer Art Jahrmarktsatmosphäre in immer neue Rollen schlüpfen, um die ganze Brei­te menschlicher Ideologien und Dumm­heiten zu zeigen […]

»›Maskeraden‹ ist ein Buch über eine Reise ohne Ziel und ohne Zukunft. Mehr als dreißig Jahre vor Melvilles Tod entstanden, ist es eine Art frühzeitiges Vermächtnis: Als am Ende des ersten Tages über dem Schiff die Dunkelheit hereinbricht, hat der Confidence-Man sich immer noch nicht zu erkennen gegeben. Hinter seinen Maskeraden, so beginnt man zu ahnen, verbirgt sich das reine Nichts. […] Heute gilt ›Maskeraden‹ als sein radikalstes, modernstes, amerikanischste Werk, ein Werk, das einige der widerständigsten Bücher der zweiten Jahrhunderthälfte antizipieren sollte: Ralph Ellisons ›unsichtbaren Mann‹, William Gaddis’ ›Fälschung der Welt‹ und ›V‹, den ersten Roman von Pynchon.«

Norbert Wehr, Basler Zeitung

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Herman Melville

Die Reisetagebücher

Reise von New York nach London 1849 · Reise ins Heilige Land 1856/57 Reise an Bord des Schiffes »Meteor« 1860 · Mit Briefen und Dokumenten

Aus dem Amerikanischen übersetzt und kommentiert von Alexander Pechmann

Hardcover, 380 Seiten

€ 24,00 / Fr. 48,00

Herman Melvilles Reiseaufzeichnungen aus den Jahren 1849 bis 1860 führen den Leser von New York nach London, durch Deutschland und Frankreich, nach Paris und Rom, zu den Häfen der Levante und in die labyrinthischen Gassen Konstantinopels, zu den ägyptischen Pyramiden, nach Jerusalem und zum Toten Meer, schließlich mitten hinein in einen Sturm vor Kap Hoorn. Anhand der spontanen, ungemein lebendigen Schilderungen wird deutlich, wie viel an persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen in sein literarisches Werk eingeflossen sind. Ebenso zeigt sich die enge Verbindung der philosophischen und existenziellen Fragen in Romanen wie Moby-Dick und Mardi mit den Obsessionen des Autors. Leben und Werk Herman Melvilles bilden eine ebenso untrennbare wie vielschichtige Einheit – doch erst über die Reisetagebücher wird die Persönlichkeit des Autors in seiner Literatur erkennbar.
Die erste vollständige deutschsprachige Ausgabe der Reisetagebücher ist eine unerschöpfliche Quelle für jeden, der sich für Herman Melville interessiert. Sie bilden ein buntes Kaleidoskop von originellen Beobachtungen, Anekdoten, tragischen, komischen und alltäglichen Ereignissen. In allem reflektiert sich Schicksal und Per­sön­lichkeit eines der interessantesten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts.

»Als Melville 1891 starb, war er als Autor längst vergessen. Heute gehört er zu denen, von denen wir jede Zeile kennen wollen und wichtig nehmen, auch diese oft bloß stichwortartigen Notizen. Daß in ihnen die Keime zu Größerem stecken, arbeitet die Ausgabe von Pechmann schön heraus…«

Martin Ebel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Edgar Allan Poe

Die Maske des roten Todes

13 Erzählungen

Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Rainer G. Schmidt

Hardcover, 240 Seiten

€ 24,00 / Fr. 48,00

Hiermit wird das Herzstück des Poe’schen Erzäh­­lungs­werks in einer Neuübersetzung vorgelegt. Sie ist der Versuch, möglichst nah am Erzählduktus des Originals zu bleiben und dabei nicht in den Fehler der Übersetzung von Arno Schmidt und Hans Woll­­schlä­­ger zu verfallen, durch eigenbrötlerische Manierismen den Blick auf die Bewegung des Textes eher zu versperren. Wir blicken bei Poe in ein »Herz der Fin­­sternis«, das zugleich etwas Maschinelles hat. In der zentralen Erzählung »The Tell-tale Heart« (Das Herz erzählt’s) wird der »Beat« des Herzens zu einem tickenden Zeitzünder, zu einer präzise eingestellten in­­neren Uhr des Gewissens. Das unheimliche Schlagen einer Uhr, die mit dem Fortschreiten der Zeit auch den Tod heraufbeschwört, spielt in der Erzählung »Die Maske des roten Todes« eine große Rolle. Bei einem freizügigen Maskenfest stellt der Auftritt des »Roten Todes« die eigentliche Obszönität dar. Hinter seiner Mas­kierung verbirgt sich kein menschliches Wesen, sondern nur das schaurige Nichts. In »Die Grube und das Pendel« wird eine unerbittliche Foltermaschinerie vorgeführt, die ebenfalls mit der Präzision eines Uhr­­­werks funktioniert und selbst auf raffinierte Aus­weich­manöver subtil reagiert. Der Delinquent entrinnt nicht durch eigene Listen, sondern durch einen »deus ex machina«. Es drängt sich der Eindruck auf, daß Kafka diese Geschichte gelesen und in seiner Erzählung »In der Strafkolonie« weiterentwickelt hat.

»Diese Übertragung scheint mir dem Geist Poes näher, denn am Ende der Erzählung muß der Vertreter des analytischen Verstandes seinem furchtsamen Gast ausdrücklich zugestehen, daß allein dessen vom Terror stimulierte Beobachtungskraft und dessen Beschreibungsfähigkeit die Lösung des Rätsels ermöglicht haben…«

Georg Klein, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Mary W. Shelley und Percy B. Shelley

Flucht aus England

Reiseerinnerungen und Briefe 1814-1816

Aus dem Englischen übersetzt und herausgegeben von Alexander Pechmann

Hardcover, 160 Seiten

€ 18,00 / Fr. 36,00

In den Erinnerungen der Autorin des Frankenstein an ihre Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz mischen sich tragische und komische Ereig­nisse zu einer Collage, die in ihrer Authentizität oft verblüffender ist als jede erfundene Schauergeschichte.
Im Sommer des Jahres 1814 flieht die gerade 17 Jahre alte Mary mit ihrer Stiefschwester Claire aus dem Haus ihrer Eltern, um gemeinsam mit dem exzentrischen Dichter Percy B. Shelley auf dem Festland ein Leben jenseits aller Konventionen zu wagen. Ihre Wanderung von der französischen Küste in die Schweiz führt durch ein von den napoleonischen Kriegen verwüstetes Land …
»Alexander Pechmanns Dokumentation spannt einen weiten Bogen: Was im Rahmen von Reisebriefen und -notizen sich unprätentiös als Sammlung literarischer Nebenformen präsentiert, entpuppt sich als ein Logbuch der revolutionären Romantik. Im Blick zurück entdeckt der Leser die Signaturen der Moderne.«

Hansjörg Graf, Neue Zürcher Zeitung

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Robert Louis Stevenson

Eine Fußnote zur Geschichte

Acht Jahre Unruhen auf Samoa

Aus dem Englischen übersetzt von Wolfgang Schlüter

Hardcover, 240 Seiten

€ 24,00 / Fr. 48,00

1891 erschien »A Footnote to History. Eight Years of Trouble in Samoa«. Das Buch ist nicht allein eine bösartige Anklageschrift gegen den deutschen Impe­ria­­lismus auf Samoa, sondern für den heutigen Leser ist es auch deshalb interessant, weil es zeigt, wie vertraut Stevenson mit dem Leben der eingeborenen Samoaner war, und wie sehr ihm dessen Schicksal am Herzen lag. Er machte sich die Sache der Samoaner zu eigen, und war bemüht sich mit deren Denkungsart auseinanderzusetzen, was im kolonialen Zeitalter nicht die Regel war. Darüberhinaus führte das Buch zu Angrif­fen vor allem der Deutschen, aber auch der Engländer, die ihm mitteilten, daß er besser daran täte künftig nur noch Romane und Novellen zu verfassen – als sich mit Politik zu beschäftigen. Man wollte Stevenson in diesem sensiblen Bereich den Mund verbieten – und fürchtete vermutlich dessen gesunden Menschenverstand. Die Deutschen gingen sogar noch weiter, und drohten mit Verhaftung und Deportation. Der deutsche Verleger Tauchnitz in Leipzig, bekannt für seine frühen fremdsprachigen Editionen in Deutschland, veröffentlichte im Jahre 1892 »A Footnote to History«, das sofort nach Erscheinen als antideutsches Pamphlet von der Staatsanwaltschaft konfisziert wurde. Tauch­­­nitz wurde außerdem mit einer Geldstrafe belegt, von der Stevenson, als er davon hörte, die Hälfte übernahm.

»Hier nun der politische Schriftsteller Stevenson, der sich abermals nach Übersee einschifft, seine gespitzte Feder im Gepäck. Essayistischer Stil des klugen Analytikers. Blick fürs Barbarische, aber auch Sinn fürs Pittoreske sowie die Grundlagen menschlicher Zwietracht, unabhängig von geografischer Lage und Gesellschaftssystem.«

Evelyn Finger, DIE ZEIT

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Robert N. Bloch

Bibliographie der Utopie und Phantastik 1650–1950 im deutschen Sprachraum

Hardcover, 340 Seiten

€ 59,00 / Fr. 118,00

»Ein großzügig angelegtes und mit liebevoller Präzision gearbeitetes Buch, dessen Verfasser die Liebhaber des Genres großen Dank schulden.«

Joachim Kalka, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Franz Kreidemann

Der Fluch

Mutabor Band 2

Mit reproduzierten farbigen Holzschnitten von Heike Küster

Hardcover, 40 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

Franz Kreidemann war als Schauspieler vor allem an Hamburger Bühnen tätig. In »Der Fluch« schuf Franz Kreidemann eine düstere Atmosphäre um seine Protagonisten. Im nebligen London der Jahrhundertwende fällt Mr. Allibone seinem lange prophezeiten Schicksal, einem Fluch, zum Opfer. Von zwanghaften Vorstellungen und einer fortschreitenden grauenvollen Verwandlung seines Körpers gepeinigt, stürzt er sich, und in der Ver­strickung der Ereignisse, auch seine Freunde ins Unglück. Robert Coleridge wird von zwei Schicksals­schlägen schwer getroffen: Seine Verlobte verläßt ihn und verschwindet unter mysteriösen Umständen. Doch eines Tages taucht sie wieder auf, ausmergelt, bleich und sterbend, da ihr Körper keinen Tropfen Blut mehr aufweist. Coleridge schwört Rache …
Heike Küster hat eigens für dieses Buch eine Reihe von »phantastischen« dreifarbigen Holzschnitten angefertigt und von Hand abgezogen. Die einzelnen Farbaus­züge wurden digitalisiert und im Offsetverfahren mit Echtfarben gedruckt.
Bei der Künstlerin kann man neben vielen anderen Motiven auch Holzschnitte dieser Serie in Original­größe 2:1 erwerben. Ihre Adresse: Heike Küster, Wen­­nerstorfer Kirchweg 65, D-21279 Dierstorf-Heide.

»Heike Küsters farbige Holzschnitte erweisen sich als Glücksfall: Sie fügen dem Text eine groteske Übersteigerung hinzu, die Kreidemanns oft verhaltene Schilderungen zur Kenntlichkeit aufbläht […] Der sezierende Blick der Illustratorin gilt dem hybriden Zustand der Figuren, die sich von dem Reiz des Nachtseitigen, der anderen Identität nicht lösen können.«

Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Leopold Günther-Schwerin

Der Kleptomane

Mutabor Band 3

Mit reproduzierten Linolschnitten von Christoph Feist

Hardcover, 40 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

Leopold Günther-Schwerin wurde 1865 geboren. Über sein Leben ist uns recht wenig bekannt. Er hat seinerzeit einige Geschichten im »Orchideengarten« (um 1920) veröffentlicht und war vorwiegend als Kunstmaler aktiv. »Der Kleptomane« ist ein trashiges, durchgeknalltes Erzeugnis, das dem Autor offensichtlich großen Spaß bereitet hat. In unserer phantastischen Buchreihe »mutabor« debütiert diesmal Chri­stoph Feist aus Leipzig, der eine ganz eigene Bild­sprache entwickelt hat. Die mehrfarbigen Linol­schnitte werden in Echtfarben gedruckt.

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Hans Georg Wegener

Seltsamia. Sieben Geschichten diesseits und jenseits des Gefühls

Mutabor Band 4-5

Hardcover, 80 Seiten

€ 17,00 / Fr. 34,00

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Karl von Schlözer

Einst und jetzt

Hardcover, 40 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

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Hugo Bettauer

Die Stadt ohne Juden

Hardcover, 194 Seiten

€ 16,00 / Fr. 32,00

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Sherwood Anderson

Für Eleanor

Geheime Briefe an die Geliebte [Eine Art Tagebuch]

Aus dem Amerikanischen überstetzt von Gerhard Kelling

Hardcover, 400 Seiten

€ 22,50 / Fr. 45,00

»Anderson war 55; drei Ehen waren gescheitert, und jetzt hatte er sich in die blutjunge Eleanor verliebt. […]
Anderson ist nicht frei, seine dritte Ehe besteht noch, die Zeit des Wartens nutzt er dazu, einen am Silvesterabend 1931 gefaßten Vorsatz auszuführen und ein Jahr lang Tagebuch zu führen. Entstanden ist so die bewegende Schilderung der Entstehung und Festigung einer menschlichen Beziehung. Das Tagebuch wird zum Instrument einer sorgfältigen Selbstanalyse. […]
Anderson weiß, daß es in seinem Alter mit dem physischen Charme vorbei ist. Er spürt den ›Terror des allmählichen Verfalls‹. Er verdächtigt sich, unfähig zu sein, ›anderen Menschen das Leben schöner zu machen‹. Aber jetzt schlägt die Liebe tiefe Wurzeln in ihm. Er findet einfache Worte und beobachtet bei sich das Entstehen einer beglückenden Kindlichkeit. […]

Herbert Mainusch, Die Welt

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Sherwood Anderson

Das triumphierende Ei

Ein Buch aus Impressionen vom amerikanischen Leben in Erzählungen und Gedichten

Herausgegeben, neu aus dem Amerikanischen übersetzt sowie mit einer Zeittafel und einer Bibliographie versehen von Jürgen Dierking

Hardcover, 277 Seiten

€ 20,00 / Fr. 40,00

»In ›I want to know why‹ beschreibt Anderson einen Augenblick, in dem sich der Mythos vom American Dream als Seifenblase erweist und die Illusion von der Selbstverwirklichung des freien Individuums an der schäbigen Wirklichkeit zerplatzt. Ein fünfzehnjähriger Pferdenarr, Protagonist und Ich-Erzähler, berichtet in kunstloser Prosa, wie er einen bewunderten Trainer nach einem großen Rennen beim Bordellbesuch beobachtet. […] Diese Geschichten gehören zu den Glanzstücken der Gattung.«

Helmut Winter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Sherwood Anderson

Pferde und Männer

Erzählungen, lange und kurze, aus dem amerikanischen Leben

Herausgegeben, aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einer Zeittafel versehen von Jürgen Dierking

Hardcover, 377 Seiten

€ 20,00 / Fr. 40,00

»›Immer seltener wird die Begegnung mit Leuten, welche rechtschaffen etwas erzählen können‹, klagte um 1930 Walter Benjamin. Der moderne Mensch, täglich mit Informationen überschwemmt, ist nachgerade arm an eigenen Erlebnissen und Erfahrungen, Benjamin rühmte so fern gerückte Geschichtenerzähler wie Lesskow und R. L. Stevenson, die einfachen Menschen ihre Stimme liehen; damit machten sie deren Vorstellungswelt und Ausdrucksweise literaturfähig. Etwas ähnliches gelang – vergleichsweise spät – für die amerikanische Literatur Sherwood Anderson (1876–1941)…«

Gernot Wolz, Coburger Tageblatt

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Frederick L. Gwynn und Joseph L. Blotner

Gespräche mit Faulkner

Hardcover, 406 Seiten

€ 20,00 / Fr. 40,00

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Naja Marie Aidt

Das Wasserzeichen

Geschichten

Aus dem Dänischen übersetzt von Peter Urban-Halle

Hardcover, 126 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

Naja Marie Aidt wurde 1963 in Aasiaat (Egesminde) auf Grönland geboren und lebt in Kopenhagen. Sie erhielt 2008 den bedeutendsten skandinavischen Literaturpreis, den Nordisk Råds Litteraturpris. Der neueste Band mit Geschichten »Süßigkeiten« ist bei Luchterhand erschienen.

»Um diese Welt aushalten zu können, muss man ein großes Herz haben. Naja Marie Aidt albert nicht herum und treibt auch keine Spielchen für gebildete Leser. Sie erzählt einfach sehr authentisch und dicht von heute – kongenial übersetzt von Peter Urban-Halle.«

Thomas Askan Vierich, Die Märkische

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Naja Marie Aidt

Zugang

Geschichten

Aus dem Dänischen übersetzt von Peter Urban-Halle

Hardcover, 134 Seiten

€ 16,00 / Fr. 32,00

»Naja Marie Aidt, Dänin mit grönländischen Wurzeln, beschreibt mit lyrischer Verve und lakonischer Gespanntheit die feinen Haarrisse zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Ehepaaren und Freundinnen, die sich jäh zu Familiendramen und Alltagskatastrophen auswachsen.«

Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Hannelore Elsner, Susanne Lothar, Hanna Schygulla

Autorinnen des 20. Jahrhunderts

Hardcover im Schuber mit 3 CDs + Buch, 132 Seiten

€ 44,00 / Fr. 88,00

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Anthologie, Verschiedene Autorinnen / Autoren

For[u]m-Lit

10 Jahre Forum junger Autorinnen und Autoren

Softcover, 200 Seiten

€ 11,00 / Fr. 22,00

Die Jubiläumsanthologie zum zehnjährigen Bestehen des Forums junger Autorinnen und Autoren. Zugleich Jahrbuch 1999.

Mit aktuellen Texten der gegenwärtigen und ehemaliger Mitglieder. Enthalten sind Beiträge von Burkhard Schmeer, Johannes Ottmar, Ulfert Becker, Karen Duve, Mirko Bonné, Irena Stojanova, Christian von Thomsen, Anne-Dorkas Giesen, Mirjam Madlung, Oskar Klett, Stefanie Richter, Joachim Bitter, Matthias Göritz, Sonja Oh, Alexandra Saemmer, Alicja Wendt, Oskar Sodux, Sascha Sajuntz, Gordon Roesnik, Claudia Lenz, Kai Kresse, Inga Sawade und Robert Habeck

»Die interessanteste Anthologie der letzten 80 Jahre zu Autorinnen und Autoren des Hamburger Raums.«

Sam Markovics, Palermo Post

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Anna Katharina Hahn

Sommerloch

Erzählungen

Hardcover, 143 Seiten

€ 16,00 / Fr. 32,00

Anna Katharina Hahn, Jahrgang 1970, lebt in Stuttgart und debütierte mit »Sommerloch« bei der Achilla Presse.

»Mit Tempo und Witz, Stakkato, Jargon und schrägen Bildern treibt sie ihre Geschichten in überraschende, manchmal hanebüchene Schlusspointen. Schön ist, dass sie Bukowski-Pose und -Sound als ein Spiel vorführt.«

Agnes Hüfner, Süddeutsche Zeitung

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Kirsten Hammann

Vera Winkelvir

Roman

Aus dem Dänischen übersetzt von Peter Urban-Halle

Hardcover, 252 Seiten

€ 5,00 / Fr. 10,00

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Frank Heller

Der sibirische Expreß

Softcover, 220 Seiten

€ 9,90 / Fr. 20,00

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Frank Heller

Des Kaisers alter Kleider

Ein klassischer Kriminalroman

Aus dem Schwedischen von Marie Franzos

Hardcover, 300 Seiten

€ 20,00 / Fr. 40,00

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Katharina Höcker

In einem Mietshauskörper

Erzählung

Mit farbigen Illustrationen von Sabine Willharm

Hardcover, 92 Seiten

€ 18,00 / Fr. 36,00

Katharina Höcker, Jahrgang 1960, hat mit »In einem Mietshauskörper« einen sezierten Alptraum banalen Lebens entworfen, wie er gruseliger nicht sein kann. »Wilmas Geschichte ist keine gewöhnliche Kranken­geschichte, eher eine analytisch dichterische Studie, immer unheimlicher und verstrickender verdichtet sich die Erzählung zu einem bestürzenden Fall aus der Welt.« [Jutta Heinrich]. Diese sprachlabyrinthische Endlosschlaufe erzählt kunstvoll und mitreißend von den Verlusten Wilmas und ihrer daraus resultierenden Sezierfreude des Alptraums Alltag. Jede Bewegung wird zur bedrohlichen Phobie. Jedes Geräusch gerät in diesem Mietshauskörper zur persönlichen Anklage.

»Katharina Höcker hat die psychotische Struktur, Wahnsinn mit Methode, so überzeugend in Kunst verwandelt, dass die Verwandtschaft von literarischer (Selbst-)Erkenntnis und Irresein selbst greifbar wird. Ihre Sprache schöpft aus dem Wahn halluzinatorisch-metaphorische Freiheit, aus der Methode eine fast bürokratische Strenge, die immer wieder in Komik umschlägt. Eben diese Qualitäten finden sich in den Illustrationen von Sabine Wilharm wieder. Die surrealen Bildideen, die um das Motiv einer in eine Hochhausschachtel eingekeilten Frauenfigur kreisen und mit offensivem Strich, dunklen Farben und kräftigen Konturen ausgeführt sind, nutzen die einfachen Grundformen, um die Elemente von Einsamkeit, Gefangenschaft […] aus der Erzählung herauszumeisseln – wahrlich eine dem Text angemessene, substanzielle ›Lesart‹.«

Dorothea Dieckmann, Neue Zürcher Zeitung

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Johanna Moosdorf

Die lange Nacht

Hardcover, 144 Seiten

€ 5,00 / Fr. 10,00

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Johanna Moosdorf

Die Nachtigallen schlagen im Schnee

Hardcover, 264 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

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Johanna Moosdorf

Flucht aus der Zeit

Erzählung

Hardcover, 212 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

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Bridget O'Connor

Jetzt kommt John

Erzählungen

Aus dem Englischen übersetzt von Marc Wortmann

Hardcover, 166 Seiten

€ 5,00 / Fr. 10,00

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Bridget O'Connor

Sag ihr, du liebst sie

Hardcover, 205 Seiten

€ 5,00 / Fr. 10,00

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24 AutorInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Open Mike

24 Hefte

€ 15,00 / Fr. 30,00

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Lou A. Probsthayn

Dumm gelaufen

Kriminalroman

Hardcover, 144 Seiten

€ 5,00 / Fr. 10,00

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Lou A. Probsthayn

Die Welt ist Hund

Ein Roman

Hardcover, 158 Seiten

€ 5,00 / Fr. 10,00

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Andreas Richter

Mobile

Thriller

Hardcover, 246 Seiten

€ 18,00 / Fr. 36,00

Joachim Netzner, junger Familienvater und erfolgreicher Geschäftsmann, sieht sich und seine Familie in Gefahr. Ein mysteriöser Ver­dacht manifestiert sich in ihm, der nur mit Hilfe seines besten Fre­un­­­des aus Kin­derzeiten geklärt werden kann. Bald schon zeigt sich, daß Jo­achim Netzners böse Vorah­nun­gen berechtigt sind, und ein dramatischer Wett­lauf ge­gen die Zeit bahnt sich an. Kann Jo­achim Netzner das Rät­sel des Mobiles lösen, kann er sich und seine Familie vor der unbekannten Gefahr retten? Nur Michael Wohlert, Netz­ners etwas heruntergekommener, schweigsamer Freund, hilft ihm bei seinem verzweifelten Un­ter­nehmen …

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Rainer G. Schmidt

Der Fall Schnee

Softcover, 160 Seiten

€ 14,00 / Fr. 28,00

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Hubert Selby jr.

Willow Tree

Roman

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Günter Ohnemus

Hardcover, 400 Seiten

€ 24,00 / Fr. 48,00

Hubert Selby ist 1928 in New York geboren. Mit 18 Jahren erkrankt er schwer an Tuberkulose. Nach drei Jahren Kran­kenhausaufenthalt arbeitet er als Versicherungsangestellter in Manhattan und beginnt gleichzeitig mit dem Schreiben. 1964 kommt es zu einem Prozeß, als Selbys Roman »Letzte Ausfahrt Brooklyn« Obszönität vorgeworfen wur­de. Selby starb 2006 in Los Angeles.

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Hubert Selby jr.

Galgenfrist

Roman

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Gunter Blank

Hardcover, 200 Seiten

€ 16,00 / Fr. 32,00

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Eckard Sinzig

Das Mordkarussell

Eine Horrorburleske

Hardcover, 240 Seiten

€ 10,00 / Fr. 20,00

Eckard Sinzig ist zurück. Nach rund dreißig Jahren, in denen er keine Prosa veröffentlichte, legt Sinzig jetzt erstmals bei der Achilla Presse eine Erzählung vor. Sinzig knüpft damit nahtlos an seine frü­heren literarischen Eskapaden an. Seine Romane »Die Jung­frauenhatz«, »Die größte Schau der Welt« und »Die Unterseiten der Ober­schenkel« sind Weltbeschrei­bun­gen, ausufernd und voll von beklemmender Genauigkeit. Mit groteskem Bra­chial­­humor beschreibt Sinzig eine Welt, in der Gewalt und Sex, Provinzialität und Moral dicht beieinander liegen.
»Bitterböse und gnadenlos inszeniert Eckard Sinzig in seiner Horrorburleske das Motiv des Tötens. Schockierend, aber auch fesselnd und an Oliver Stones ›Natural Born Killers‹ erinnernd.«

Westdeutsche Zeitung

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Oskar Sodux

Es riecht nach Zirkus

Hardcover, 160 Seiten

€ 10,00 / Fr. 20,00

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Jan Sonnergaard

Radiator

Geschichten aus der Kopenhagener Provinz

Aus dem Dänischen übersetzt von Peter Urban-Halle

Hardcover, 210 Seiten

€ 16,00 / Fr. 32,00

»So verschieden die von Sonnergaards dargestellten Schicksale auch sein mögen, so ist der Grund des Scheiterns doch bei allen gleich: Sie gehören zu jenen, die es nicht geschafft oder sich dagegen gewehrt haben, ihre Daseinsberechtigung durch gewisse Statussymbole zu rechtfertigen und sich durch eine Kreditkarte Zugang zu einer besseren Welt zu verschaffen. In ihrem endlosen Frust und ihrer rasenden Wut auf die demütigende, versnobte Umgebung, in der nur Geld und Prestige zählen, ersäufen Sonnergaards Helden ihre Ohnmacht in Unmengen von Alkohol und Drogen und begegnen ihrer Umwelt mit ungezügelter Aggressivität. Ein eindrucksvolles Porträt einer nicht mehr ganz jungen Generation, die brutal ihrer Ideale beraubt wurde.«

Rita Braun, ekz-Informationsdienst

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Gertrude Stein

Brewsie und Willie

Erzählung

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Klaus Schmirler

Hardcover, 114 Seiten

€ 15,00 / Fr. 30,00

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Gertrude Stein

Frau Reinelt

(1040-1942)

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Klaus Schmirler

Hardcover, 444 Seiten

€ 24,00 / Fr. 48,00

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Gertrude Stein

Sachen machen

Ein Buch von ABCs und Geburtstagen

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Klaus Schmirler. Mit schönen Illustrationen von Nina Pagalies

Hardcover, 200 Seiten

€ 18,00 / Fr. 36,00

Vichy-Frankreich 1940. Die jüdische Amerikanerin Gertrude Stein lebt seit diesem Winter im Dorf Belignin unweit Belleys, bisher nur ihr Sommerwohn­sitz, denn Paris ist von den Deutschen besetzt. Sie beendet den Roman »Ida« und beginnt »Frau Reinelt«. Darüberhinaus flüchtet sie sich ins Schreiben eines Kinderbuches. Es geht um Buchstaben, es geht um Namen, die mit diesen Buchstaben beginnen, und es geht um die Berechtigung, zu sein, wer man ist. Gertrude Stein versucht, keine Gedanken an ihre unsichere Situation in ihr Bewußtsein dringen zu lassen. Als »Sachen Machen: Ein Buch von ABCs und Geburtstagen« beendet ist, erfordert das Schneiden der Buchsbaumeinfassungen in ihrem Garten ihre ganze Aufmerksamkeit.
»Sachen Machen« ist ein Buch von ABCs und Geburts­tagen, denn alle Namen beginnen mit einem Buchstaben, und alle müssen einen Geburtstag haben. Namen und Identitäten haben Gertrude Stein schon länger beschäftigt, und in diesem fibelartig das Alphabet abarbeitenden Lesebuch haben alle Geburts­tag, und wenn nicht, wollen sie einen.
»Zu erwachsen für Kinder und zu kindisch für Erwachsene,« sagte Alice B. Toklas anläßlich des Erscheinens dieses berühmten Kinder-/Erwachsenen-buches.ben eines Kinderbuches. Es geht um Buchstaben, es geht um Namen, die mit diesen Buchstaben beginnen, und es geht um die Berechtigung, zu sein, wer man ist. Gertrude Stein versucht, keine Gedanken an ihre unsichere Situation in ihr Bewußtsein dringen zu lassen. Als »Sachen Machen: Ein Buch von ABCs und Geburtstagen« beendet ist, erfordert das Schneiden der Buchsbaumeinfassungen in ihrem Garten ihre ganze Aufmerksamkeit.
»Sachen Machen« ist ein Buch von ABCs und Geburts­tagen, denn alle Namen beginnen mit einem Buchstaben, und alle müssen einen Geburtstag haben. Namen und Identitäten haben Gertrude Stein schon länger beschäftigt, und in diesem fibelartig das Alphabet abarbeitenden Lesebuch haben alle Geburts­tag, und wenn nicht, wollen sie einen.
»Zu erwachsen für Kinder und zu kindisch für Erwachsene,« sagte Alice B. Toklas anläßlich des Erscheinens dieses berühmten Kinder-/Erwachsenen-buches.

»Gertrude Stein hat mit ihrem 1940 entstandenen Buch von Abcs und Geburtstagen nicht eigentlich ein Buch für Kinder geschrieben. Mit den Bewusstwerdungsprozessen der Kindheit aber hat es viel zu tun. […] Gertrude Steins Schreiben hat seit je diese Gesetze unterwandert. Es ist ein Schreiben, das sich seine eigenen Regeln setzt, so wie das Spiel der Kinder.«

Ursula Sinnreich, Neue Zürcher Zeitung

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Michael G. Stephens

Brooklyns Totenbuch

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Gunter Blank. Mit reproduzierten, farbigen Holzschnitten von Heike Küster

Hardcover, 282 Seiten

€ 24,00 / Fr. 48,00

Michael G. Stephens, Essayist, Dramatiker und Ly­­­riker, wuchs in Brooklyn, nicht weit von Long Island, auf und lebte mehr als dreißig Jahre in Manhattan. Er ist Autor von rund fünfzehn Büchern.
Wir treffen auf eine kaputte, irisch-amerikanische Familie: die Cooles aus Brooklyn. In der Nacht, in der Crazy Jack, Familien­oberhaupt der Cooles, stirbt, versammeln sich die Kinder um den Sarg, um ihren Vater zu betrauern, der allerdings seine Nach­­kom­menschaft weniger erzogen, als terrorisiert und gequält hat. Sie kommen zusammen und blicken zurück auf das kollektive und andauernde Trauma ihres eigenen Lebens: Miß­brauch, Gewalt und Kriminalität …

»Wie Henry Roths genialer Roman ›Call it sleep‹ beschwört Stephens noch einmal das alte East New York herauf. Den Straßennamen wohnt hier eine alte Magie inne: Brooklyn Avenue, Broadway […]. In seinen schönsten Passagen schwingt sich der Text zu wütend vibrierenden, weit schwingenden Satzperioden auf, die von den läppischen Machenschaften der kleinen Ganoven erzählen als wären es große Epen. […] Das war noch eine schöne Zeit, als man nur ein Messer zwischen den Rippen bekam und nicht gleich eine Kugel in den Rücken. […] Heike Küster hat dieses liebevoll gestaltete Totenbuch mit angemessen ungehobelten, sehr schönen Holzschnitten illustriert.«

Stephan Maus, Süddeutsche Zeitung

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Boris Vian / Barbara Nüsse

Le Déserteur du malheur

Hör-Buch, 1 CD

€ 15,00 / Fr. 29,80

Letzte Aktualisierung: 19.01.2010nach oben

 
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